Griechische Gemeinde
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Für Griechische Christen geht Traum in Erfüllung

Pressebericht der Kölnischen Rundschau vom 15.03.2005

Von DIETER KRANTZ

 

TROISDORF. In diese Kirche seien alle Mitglieder der Gemeinde verliebt, erzählte Eva Marcoudi. Gestern wurde besiegelt, dass die Verliebten sich nicht so bald wieder trennen müssen: Stadt und griechisch-orthodoxe Gemeinde des Rhein-Sieg-Kreises schlossen einen Erbpachtvertrag. Für eine symbolische Pacht von einem Euro übernahm die Gemeinde die ehemalige belgische St. Albertus-Kirche auf dem Kasernengelände von Camp Spich. Mindestens 15 Jahre soll der Vertrag laufen, doch schon in diesem Jahr wird vermutlich über eine Verlängerung entschieden.

„Heute erfüllen sich die Träume aller griechisch-orthodoxen Christen“, ließ der Gemeindepastor Alexandros Kastinakis bei der Schlüsselübergabe übersetzen. Endlich hätten sie bei ihren Gottesdiensten eine eigenes Dach über dem Kopf. In der Tat waren die rund 2500 Gemeindeglieder bisher stets Gäste gewesen: in der evangelischen Johanneskirche Troisdorf bis zu deren Umbau und danach in der Auferstehungskirche Siegburg; eigene Baupläne an der Carl-Diem-Straße scheiterten an den Kosten, auch die Gespräche über die zum Verkauf stehende Markuskirche am Altenforst kamen nicht zum erhofften Abschluss.

Seit Dezember 2003 nun wird wöchentlich Gottesdienst in der „Kirche des Heiligen Dimitrios“ gehalten - wenn auch bislang in manchen Dingen noch improvisiert werden muss: Da die alte Wasserversorgung abgestellt wurde, installierten die neuen Nutzer eine Regenwasseranlage; Wasser für rituelle Handlungen bringen sie selbst mit. Für Wärme sorgt bis zur vollständigen Erschließung des künftigen Gewerbegebiets eine Flüssiggasanlage. Insgesamt 250 000 Euro sollen in den kommenden Jahren außerdem für die Instandsetzung des Gebäudes und für die Ausgestaltung aufgewendet werden: das Dach ist undicht, neue Fenster und eine neue Dämmung sind erforderlich. Zudem fehlten Holzarbeiten und Bilder von zentraler liturgischer Bedeutung, erläuterte Erzpriester Sokratis Ntallis, der Stellvertreter des Metropoliten in Deutschland. Wie schnell das geht, hängt nach Auskunft von Pfarrer Kastrinakis vor allem von der Spendenfreude der Gläubigen ab: schließlich erhält die griechisch-orthodoxe Kirche keine Steuern.

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Presse-Links zum Thema:

 

Ein Traum geht in Erfüllung

(Rundschau-Artikel, 15.03.2005)

 

Orthodoxe Kirche im Camp

(Stadtanzeiger-Artikel, 16.03.2005)

 

 
 
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